Trainingsplatz für Österreichs Sicherheit
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Die Chronik des TÜPl

1938:
Errichtung des Truppenübungsplatzes DÖLLERSHEIM durch die Deutsche Wehrmacht

1945:
Nach der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht wurde der Truppenübungsplatz Döllersheim zum Deutschen Eigentum erklärt und die Sowjetischen Truppen übernahmen dessen Verwaltung. 

1945-1955:
Intensive Nutzung durch die "Rote Armee", die Belegungsstärke erreichte bis zu 60.000 Mann. 

1955:
Am 15. Mai 1955 wurde der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet und am 15. September 1955 konnten die Übergabemaßnahmen für den Truppenübungsplatz Döllersheim von der Roten Armee an die Niederösterreichische Landesregierung abgeschlossen werden und am 17. September 1955 endete mit dem Abzug der Sowjetischen Kommandantur aus Allentsteig die Besetzung dieses Gebietes. 

1955-1957:
Es erfolgten intensive Überlegungen über die Wiederbesiedelung und Revitalisierung des mittlerweile stark devastierten Gebietes. Jedoch scheiterten diese Vorhaben an den Finanzmitteln, die durch die öffentliche Hand aufzubringen gewesen wären. 

1957:
Am 8. Mai 1957 erfolgte die Übergabe von 157 km² des ehemaligen TÜPl Döllersheim an das Österreichische Bundesheer. Kleine Randgebiete wurden abgetreten und die Windhagsche Stipendienstiftung des Landes NÖ erhielt im Süden ein Gebiet von ca. 3300 ha. Der nunmehr dem Österreichischen Bundesheer verbliebene Teil wurde in TÜPl Allentsteig umbenannt. 

1957-1962:
Die Sanierungsarbeiten auf dem Übungsplatz setzten ohne Verzug ein. Die Aufgaben schienen fast unlösbar. In diesen Jahren mussten vordringlich die heruntergekommenen und nicht mehr benutzbaren Unterkünfte und die nicht mehr befahrbaren Straßen Zug um Zug benützbar gemacht werden. Die Strom- und Wasserversorgung musste neu hergestellt werden und das Gebiet wurde nach zurückgebliebenen Kriegsrelikten abgesucht und bei der ersten Großaktion wurden bereits mehr als 4000 Stk. vernichtet. 

1962:
Es wurde der "Leitungsstab Sanierung", eine mit Baumaschinen und Lastfahrzeugen ausgestattete, vorwiegend von Zivilbediensteten des TÜPl Allentsteig betriebene Baueinheit, aufgestellt, da die Sanierung des Gebietes nur mit Soldaten in Handarbeit nicht rasch genug vorangetrieben werden konnte. 

1965:
Neuaufstellung einer Stabskompanie

1970-1980:
Der Ausbau der Schießbahnen am TÜPl Allentsteig schreitet voran. Vor allem das neue Konzept der Raumverteidigung bedarf auch Um- und Neubauten an den Schieß- und Ausbildungsstätten, um sie den neuen Erfordernissen anzupassen. 

1976: 
Errichtung von neuen Truppenunterkünften für 1500 Soldaten

1982:
Errichtung von einem Unterkunftsgebäude und einem Wirtschaftsgebäude mit Küche und Mehrzweckhalle. 

1991:
Gründung der "Kontaktgemeinschaft Allentsteig" zur partnerschaftlichen Problemlösung.  

1991-1994:
Eine wissenschaftliche Erhebung bestätigt dem TÜPl Allentsteig einen hohen ökologischen Wert.  

1992: 

  • Internationale Übung "Piranha 92" mit der Schweizer Armee mit Truppen in Allentsteig

  • Eröffnung der Freizeitbörse Allentsteig. Die Freizeitbörse ist eine Initiative des damaligen Bundesministers Dr. Robert Lichal zur Steigerung der sinnvollen Freizeitbetätigung der Soldaten.

  • Begründung einer Partnerschaft des TÜPl Allentsteig mit den Österreichischen Bundesbahnen. 

1993:
Der Truppenübungsplatz Allentsteig bekommt eine Truppenkörperfahne. Als Fahnenpatin fungiert die Gattin des Landeshauptmannes von NÖ Elisabeth Pröll. 

1997:
Begründung einer Partnerschaft des TÜPl Allentsteig mit der Stadtgemeinde Zwettl, mit der Marktgemeinde Göpfritz an der Wild und der Gemeinde Röhrenbach. 

2004:
Begründung einer Partnerschaft des TÜPl Allentsteig mit der Garnisonsstadt Allentsteig. 

2011:
Eröffnung der Urbanen Trainingsanlage Steinbach.

2012:
Begründung einer Partnerschaft des TÜPl Allentsteig mit der Hypo Niederösterreich Gruppe. 

2013:
Eingliederung der Heeresforstverwaltung Allentsteig in die Struktur des Truppenübungsplatzkommandos. 

 

 

Bundesheer, Bundesministerium f�r Landesverteidigung und Sport